BÜRGERNÄHE und PIRATEN fordern alternatives Nutzungskonzept für den Flughafen Paderborn/Lippstadt!

BÜRGERNÄHE und PIRATEN sprechen sich dafür aus, die 6% Anteile der Stadt Bielefeld am Flughafen Paderborn zu veräußern. „Die Zukunft von Regionalflughäfen steht nicht erst seit der Corona-Krise zur Disposition“, meint Gordana Rammert, OB-Kandidatin für BÜRGERNÄHE und PIRATEN. Denn schon seit Jahren ist der Betrieb auch dieses Flughafens mit einem Defizit verbunden und fordert von den Anteilseignern  regelmäßige finanzielle Unterstützung. Dies wird sich auch nach Corona nicht ändern, sondern noch verschärfen!“

BÜRGERNÄHE und PIRATEN schlagen dem Hauptanteilseigner Paderborn vor, eine sinnvolle Nachnutzung für die Gebäude und das Gelände des Flughafens zu entwickeln, möglichst in Kooperation mit den derzeitigen Anteilseignern. „Eine Nachnutzung zur nachhaltigen Energieerzeugung bietet die Chance, einer 100-Prozent-Erneuerbaren-Energieregion-OWL einen Schritt näher zu kommen“, so Gordana Rammert.

Beispiel könnte der Flughafen Barth sein. „Die Pachteinnahmen aus Solaranlagen z.B. lassen die Ostsee-Flughafen GmbH, welche den Flughafen in Barth betreibt trotz Corona schwarze Zahlen schreiben“, so Martin Schmelz. „Aktuell sind 50 Hektar auf dem insgesamt 170 Hektar großen Gelände des Barther Flughafens mit Photovoltaik bestückt. Das soll nun noch um weitere 35 Hektar erweitert werden.“

Die Investitionen in Photovoltaik hat den Ostsee-Flughafen von jeglichen Kosten frei gehalten. Stattdessen fließen Pachteinnahmen für 25 Jahre. Diese Einnahmen haben den Ostsee-Flughafen unabhängig von Zuschüssen gemacht. Durch die Einnahmen werden die Betriebskosten gedeckt.

„Eine Nachnutzung der Flughafengebäudes Paderborn/Lippstadt können wir uns auch durch Startups oder anderes Gewerbe vorstellen“, meint Gordana Rammert. „Wichtig ist, das entstandene Defizit durch eine kreative Nachnutzung weitmöglichst zu verringern!“

Der Fahrgastverband Pro Bahn NRW hat sich dafür ausgesprochen, den Deutschlandtakt der Deutschen Bahn zur besseren Anbindung der Region an den Flughafen Hannover zu nutzen. Das sei eine „echte Alternative zur weiteren Subvention eines notleidenden Regionalflughafens“, wird Rainer Engel von Pro Bahn in einer Pressemitteilung zitiert.

„Dieser Meinung schließen wir uns an! Denn schon heute bieten die Flughäfen Hannover und sogar Düsseldorf eine bessere Bahnanbindung, als Paderborn/Lippstadt.“

Der Regionalflughafen wird von mehreren Städten und Kreisen in OWL subventioniert. Dieses Modell hat die EU ab 2024 verboten. „Darüber hinaus wird auch aus Klimaschutzgründen das Fliegen weiter an Attraktivität verlieren müssen!“

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