Bürger*innen-Initiative SICHERE Detmolder Straße: Stadtbahnhaltestelle August-Bebel-Straße mit Hochbahnsteig ist unverzichtbar!

„Mit ihrem Votum im Stadtentwicklungsausschuss gegen den Bau eines Hochbahnsteigs an der Stadtbahnhaltestelle August-Bebel-Straße, hat die CDU quasi für den Wegfall dieser im Stadtzentrum wichtigen Stadtbahnhaltestelle gestimmt“,  meint Rita Stuke, Sprecherin der Bürger*innen-Initiative SICHERE Detmolder Straße. „Damit positioniert sich die CDU kurz vor der Kommunalwahl, statt für einen Ausbau, für einen Rückbau des ÖPNVs und torpediert die Anstrengungen in Bielefeld, für den Klima- und Umweltschutz die Mobilitätswende umzusetzen.“

Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linken und BÜRGERNÄHE beschlossen,  dass im Rahmen der Entwurfsplanung die Verwaltung beauftragt wird, zu prüfen, inwieweit im Bereich zwischen den Kreuzungen Teutoburger Straße und Landgericht mindestens die Empfehlungen für Fußverkehrsanlagen (EFA 2002) und die Vorgaben des Radverkehrskonzepts berücksichtigt werden können.  „Dieser Prüfauftrag bleibt hinter den Forderungen der BI SICHERE Detmolder Straße zurück! Denn wichtig ist, dass die Politik der Verwaltung klare Vorgaben für die Neuplanung macht, indem im Rahmen der Entwurfsplanung im Bereich zwischen den Kreuzungen Teutoburger Straße und Landgericht mindestens die Empfehlungen für Fußverkehrsanlagen (EFA von 2002 ! ! !) und die Vorgaben des Radverkehrskonzepts verbindlich berücksichtigt werden müssen! Nur ein Prüfauftrag ist diesbezüglich unzureichend! Denn was nutzt es, wenn der Hochbahnsteig behindertengerecht gebaut wird, aber die Fußwege nicht die für die Begegnung von zwei Rollstühlen erforderliche Breite von mindestens 2,60 m haben und weiterhin auch von Radfahrer*innen genutzt werden?“

Die Bürger*innen-Initiative SICHERE Detmolder Straße hofft auf ein Kommunalwahlergebnis, welches die Umsetzung der behindertengerechten Nutzung des öffentlichen Raums, einschließlich der barrierefreien Nutzung des ÖPNV, die Umsetzung der Mobilitätswende und die Forderungen des Radentscheids sicherstellt! „Dafür lohnt es sich, sich weiter aktiv in den Wahlkampf einzumischen!“ meint Rita Stuke.

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