„Einen Deckel auf den OWD“

Für Wohnen und Lärmschutz! Die „Bausünde-Stadtautobahn“ reparieren!

Der Ostwestfalendamm ist eine unsere Stadt zerschneidende Hauptverkehrsader, mitten  durch das Stadtzentrum. Er führt zu erheblichen Lärm-  und Abgasbelastungen für mehrere Stadtviertel und ist ein unansehnliches Bauwerk.

BÜRGERNÄHE und PIRATEN schlagen vor, den „Ossi“ zumindest in Teilbereichen zu überbauen. „Wir wollen dadurch nicht nur eine „Bausünde“ reparieren und den Lärm in den Wohnquartieren von Gadderbaum und Brackwede mindern. Auf den Flächen über dem OWD können Wohnbebauung und Grünräume entstehen.“

Längst sind auch andere Städte auf ähnliche Ideen gekommen: München und Berlin sind hier Vorreiter, in Hamburg werden aktuell Teile der A7 überbaut.

Auf dem OWD Baugrund zu schaffen generiert Flächen ein neues, stadtnahes Viertel, gut angebunden an die innerstädtische Infrastruktur und den ÖPNV.

Anlieger, Investoren und Architekturstudenten könnten ein Konzept entwickeln, welches die Zerschneidung Bielefelds durch die Trasse der Stadtautobahn aufhebt. Eine Bebauung unter Anwendung zukunftsweisender Nachhaltigkeitskriterien sollte sich in die Landschaft und die vorhandene Bebauung einfügen. In einer durchgrünten Infrastruktur mit Wohnen, Spielplätzen, Geschäften und Büros sollte zusätzlich auch die bestehende Radwegeverbindung nach Quelle aufgewertet werden.

WO HEUTE 24 STUNDEN DER VERKEHRSLÄRM DOMINIERT, KANN SICH EIN URBANES, SOZIAL VIELFÄLTIGES  NACHBARSCHAFTLICHES MITEINANDER ENTWICKELN.

Das neue Stadtviertel könnte als energieautarkes Modellviertel geplant werden. Ob mit Solarmodulen und /oder Kleinwindanlagen, Null-Energiehäusern, intelligent geregeltem Stromnetz mit Ladeinfrastruktur für Elektroautos – all diese Technologien könnten den neuen Bewohner*nnen zur Nutzung bereitgestellt werden

Die Mitglieder der AG-Verkehr der BÜRGERNÄHE, Gordana Rammert, Christian Heißenberg und Gerd Bobermin: „Gerade in den Bereichen Städtebau und Verkehr sind Visionen gefragt. Der Klimanotstand ist nicht die einzige Herausforderung, die Bielefeld bewältigen muss. Trotz unserer wachsenden Stadt, wollen und müssen wir den Flächenverbrauch begrenzen! Nicht nur um unsere selbst gesetzten Klimaziele zu erreichen, sondern um auf kreative, vielfältige und umweltverträgliche Weise das Angebot an Wohnraum zu verbessern.“

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